Donnerstag , den 26 Mai 2011 war es endlich soweit…
JOSEPH ARTHUR hat endlich Heidelberg auf seiner Missionarsreise erreicht!
Er kam alleine….
nur mit Gitarre, Pinseln und Leinwänden bepackt und hat es doch geschafft den gesamten Raum auszufüllen.
Eine sehr intime, vertraute aber doch sehr lustige Atmosphäre die doch jeden einzelnen Besucher erreichen konnte , denn Mister Arthur….schenkte jedem ein Stück seiner Seele mit jedem einzelnen Song den er spielte.Manche Songs kamen mir wie Monologe vor, wie Reden die er an sein Volk richtete…jede verbunden mit der Message:
” Remember, You Are Free and Blessed “
Kein anderer Künstler ergreift mich so mit seinen Texten wie er. William Fitzsimmons und Matt Morris sind auf meiner Liste auch ganz oben…aber an Joseph Arthur kommen sie noch nicht ran. Texte wie “Your Only Job” geben mir meinen Glauben an Freiheit zurück , lassen mich aufatmen und hoffen das wir alle doch vielleicht noch “glücklich” werden könnten…
Ich war bisher noch nicht auf so einer Art Konzert… Neben seinen Songs die er,wie immer , mit Herzblut spielte malte er auch währenddessen. Ich kenne mich mit “Kunst” ja nicht so aus…aber man hatte den Eindruck das er gerade dass auf die Leinwand schmiert was er in diesem Moment fühlte.Abstrakt und doch irgendwie eindeutig zuerkennen.Mit dem Pinsel auf der Leinwand ging er genauso gefühlvoll um wie mit seiner Gitarre und Stimme.
Wer von Joseph Arthur als Künstler bisher noch nichts mitbekommen hat, wird mit Sicherheit den ein oder anderen Song schon gehört haben.Sein bisher kommerziell erfolgreichster Song “In the Sun” wurde in Serien wie z.B.: “Scrubs”,”Grey’s Anatomy”, “O.C California” und im Film “Saved!” mit Macauly Culkin verwendet .Durch letzteren es auch zur Zusammenarbeit mit REM Frontmann Michael Stipe kam. Stipe erwähnte gegenüber der Los Angeles Times :
“Jo is one of those rare writer-performers where you get the sense, whatever you believe, that something greater is being channeled through his music and voice…It touches something very deep and universal.”
Ja, ich musste weinen.Das musste ich bisher auch wenn ich seine Songs rauf und runter laufen lies…aber live….kein Vergleich! Ich weiß nicht wie er es tut, aber er erreicht mein Herz und meine Seele mit jedem Song.Ich schätze diese Pure Ehrlichkeit und seinen Glauben an Freiheit.Faktoren die ich, bei manchen Künstlern sehr vermisse. Er kommt mir manchmal irgendwie “Frozen in Time” vor, ihr versteht? Als hätte man ihn von der Woodstock Front abgezogen , auf Mission geschickt “Freiheit und Liebe” unter den Menschen zu verbreiten und das einfach nur mit Gitarre und Stimme bewaffnet.
Live absolut sehenswert und ….4 Jahre zu warten….hat sich einfach mehr als gelohnt! Gerade (24. Mai 2011) hat er seine neue Platte herausgebracht , die erste Soloaktion seit Nuclear Daydream aus dem Jahr 2006.
“There’s nothing to do in the Midwest but dream” singt Arthur auf
“The Graduation Ceremony ” – welches er co- produziert hat.
Ein Projekt das eigentlich “einfach und simpel” werden sollte, welches aber zu einem Stück Kunst heran reifen durfte. Das hat er unter anderem “Drummerlegende” Jim Keltner zu verdanken (Bob Dylan, John Lennon) der mit ihm an der Platte zusammen gearbeitet hat.
Wer sich also selbst überzeugen will, der deckt sich so schnell wie möglich mit seinen Songs ein und erfährt am eigenen Leib wovon ich schreibe.Seine Kunstwerke sind hier anzusehen :
http://www.museumofmodernarthur.com/
und hier noch ein kleines Video das meine Aussagen nur unterstreichen wird :
Cheers!
Dia





